Möglicherweise leitet die 2.500-Seelen-Gemeinde Schönau in SĂĽdbaden die bundesdeutsche Wende in der Energieversorgung ein. Dort läuft seit einem Jahr der Count Down fĂĽr den Start eines dezentralen Energie-Unternehmens, das vermutlich aus Kommune und BĂĽrgern bestehen wird. Das Unternehmen wird das kommunale Stromnetz vom bisherigen Eigner, dem KraftĂĽbertragungswerk Rheinfelden (KWR) kaufen und ab 1994 in eigener Regie betreiben. Das dezentrale Energie-Unternehmen mit dem vorläufigen Namen „Netzkauf Schönau GbR“ wird lokale Energie-Erzeuger durch realistische Einspeispreise fördern und Stromsparen belohnen. Es wird auĂźerdem durch die Förderung kommunaler Energieversorgungsunternehmen fĂĽr kommunale Zusatzeinnahmen sorgen und den Verlust defizitärer Einrichtungen wie Schwimmbädern ausgleichen. Vor allem aber wird hier der sichere Ausstieg aus der Atom-Industrie eingeleitet.
Netzkauf: Der sichere Ausstieg aus der Atomenergie
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