Mikrotraumatisierungen

2,00 

Array
(
    [0] => Array
        (
            [0] => Array
                (
                    [job] => 1
                    [role_text] => Autor
                    [publish_id] => 222146
                    [name] => Andreas Winter
                    [order] => 1
                )

        )

)

Frühkindliche Ursachen von chronischen Krankheiten und Störungen

Artikelnummer: rz-247-09 Kategorien: ,

Verhaltensänderungen durch tiefenpsychologische Ursachenanalyse

Menschliches Verhalten dauerhaft und nachhaltig zu verändern, wie etwa bei chronischen Krankheiten, Süchten oder Straffälligkeit gilt als fast unmöglich. Obwohl Menschen doch ein Leben lang lernen, stellen permanente Verhaltensänderungen Ärzte, Psychologen und Kriminologen vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Denn wenn sich äußere Faktoren ändern, wenn etwa Medikamente, Druck oder Zwang wegfallen, zeigt sich oft wieder das alte Verhaltensmuster mit seinen Auswirkungen. Rezidiv nennt das der Mediziner, unbelehrbar der Pädagoge und Wiederholungstäter der Jurist. Diplom-Pädagoge Andreas Winter hat einen tiefenpsychologischen Ansatz gefunden, mit dem es Menschen tatsächlich gelingt, eine automatische Kursänderung im Verhalten herbeizuführen.

Wir wissen, unser Körper ist kein biochemischer Klumpen, unser Geist keine Reiz-Reaktions-Routine und unser Leben nicht vom Schicksal in Stein gemeiĂźelt. Die Götter gaben uns Entscheidungsfreiheit. Doch wie weit ist es damit her, wenn ein Raucher, der täglich achtzig Sargnägel verqualmt von seinem Arzt die ‚zigte Ermahnung hört: Hören Sie auf zu rauchen, sonst verlieren Sie einen LungenflĂĽgel! und es dennoch nicht schafft, abstinent zu sein? Was nutzt es einem Einhundertsiebzig-Kilo-Mann, wenn er immer wieder hört Iss doch mal weniger! und voller Scham weiter isst, weil er Hunger verspĂĽrt? Grenzt es nicht an Steuergeldverschwendung, wenn der Strafvollzug nur rund dreiĂźig Prozent Erfolgsquote innerhalb von wenigen Jahren Bewährungszeit aufweist und das zumeist nur bei der Hälfte der Straffälligen, nämlich den Einmal- oder Gelegenheitstätern, derweil die restlichen 85 Prozrent weiter stehlen, prĂĽgeln, betrĂĽgen, vergewaltigen und morden? Wäre jemand, der immer wieder trotz Medikamente allergische SchĂĽbe bekommt, der immer wieder trotz eifriger BemĂĽhung arbeitslos wird oder auch einfach keine dauerhafte Partnerschaft zustande bringt nicht froh, wenn gute Vorsätze, Disziplin und eiserner Wille tatsächlich endgĂĽltig irgendetwas bewirken wĂĽrden?