Matrix-Rhythmus-Therapie nach Dr. Ulrich Randoll

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Mit Vibration die inneren HeilkrÀfte aktivieren

Artikelnummer: rz-231-01 Kategorien: ,

Erkrankungen an Bindegewebe und Muskeln haben meist mit Verspannungen, gestörtem Stoffwechsel und mangelnder NĂ€hrstoffversorgung zu tun. Schafft man es, die extrazellulĂ€re Matrix wieder in einen harmonischen Fluss zu bringen, können Zellen sich wieder regenerieren. Die Matrix-Rhythmus-Therapie konnte mit gezielten mechanomagnetischen Vibrationen auf diese Weise schon erstaunliche Verbesserungen bewirken, zum Beispiel bei einem fortgeschrittenem diabetischen Fußsyndrom oder Multipler Sklerose.

Die AnfĂ€nge der Matrix-Rhythmus- Therapie (MaRhyThe®) liegen im Jahr 1989. Zu dieser Zeit arbeitete der spĂ€tere Entwickler dieser Methode, Dr. med. Ulrich Randoll, als Assistenzarzt in der Abteilung fu r Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der UniversitĂ€t Erlangen. Dort begegnete er Krebspatienten, deren Tumore im Mund-Rachen-Bereich so groß waren, dass bei einer operativen Entfernung kaum noch Ăœberlebenschancen bestanden. „Aus diesem Grund“, so erinnert er sich, „zielte man seinerzeit in Erlangen nicht mehr auf die sofortige Beseitigung der Tumorzellen, sondern versuchte, ihre Verursachung und ihr Wachstum zunĂ€chst u ber die extrazellulĂ€re Matrix zu beeinflussen.“

Die Matrix ist der Schlu ssel

Der Begriff „matrix“ bedeutet im Lateinischen urspru nglich GebĂ€rmutter  die schu tzende und nĂ€hrende Hu lle eines Embryos. Entsprechend ist die extrazellulĂ€re Matrix die nĂ€hrende und schu tzende Umgebung der Körperzellen. Sie umfasst (nach heutiger Definition) die Gesamtheit der Substanz, die sich zwischen den Zellen von Geweben und Organen befindet. Sie ist der Hauptanteil des Bindegewebes, das seinerseits wiederum den grĂ¶ĂŸten Teil unseres Körpers ausmacht. Fru her wurde sie hauptsĂ€chlich als Stu tz- und Fu llsubstanz angesehen und wenig beachtet, aber diese Sichtweise hat sich inzwischen grundlegend geĂ€ndert.
Prof. Renato V. Iozzo vom Department of Pathology, Anatomy, and Cell Biology der Thomas Jefferson University Philadelphia beschreibt in seiner Studie: „ExtrazellulĂ€re Matrix: die treibende Kraft bei Krankheiten von SĂ€ugetieren“ die Bedeutung der Matrix fu r unsere Gesundheit folgendermaßen:
„Von der Haut bis zum Knochen, von den GefĂ€ĂŸen bis zum Gehirn, von den Augen bis zu allen inneren Organen spielt die Matrix eine unglaubliche Rolle nicht nur als Ursache, sondern auch als potenzielles Mittel, Krankheiten ru ckgĂ€ngig zu machen. Menschliches Unwohlsein einschließlich Bindegewebsstörungen, Muskeldystrophie, Fibrose und Krebs sind allesamt durch die extrazellulĂ€re Matrix hervorgerufene Erkrankungen.“
Heute weiß man, dass das Bindegewebe eine komplexe, wohlgeordnete Struktur mit zahlreichen einzelnen Bestandteilen darstellt, und mit einiger Berechtigung als das grĂ¶ĂŸte Organ unseres Körpers angesehen werden könnte. Es enthĂ€lt spezielle Zellen, Fibrozyten, die ein stabilisierendes Netzwerk bilden und Fibroblasten, von denen die Kollagenfasern synthetisiert werden, die die Faszien bilden. In ihr Fasernetzwerk sind außerdem Myofibroblasten eingebettet, die sich aktiv kontrahieren und so das Netzwerk weiten oder verengen können.