Gegen privates Genmonopol

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Die Gen-Moral und die Unterschiede zwischen Europa und Amerika

Artikelnummer: rz-109-06 Kategorien: ,

Vor etwas mehr als zwanzig Jahren stĂĽrmte der junge, unbekannte Jeremy Rifkin in eine Tagung der National Academy of Sciences und skandierte: „Wir lassen uns nicht klonen!“ Inzwischen ist er weltweit zu einem der berĂĽhmtesten Gesellschafts- und Technologiekritiker geworden, ja in der letzteren Rolle hat er es gar zum „meistgehassten Mann der Wissenschaft“ gebracht, wie „Time“ ihn titulierte. Seine Voraussage, das 21. Jahrhundert werde im Zeichen der Biologie stehen, belächelten viele vor ein paar Jahren noch als Wichtigtuerei, jetzt ist es Allgemeingut. Doch auch er konnte nicht ahnen, welche dramatische Bedeutung seine Prognose seit der GenomentschlĂĽsselung und der schlagartig wachsenden Zahl von Biopatenten bekommen wĂĽrde. Bereits 1989 interviewte Antje BĂĽll in New York fĂĽr raum&zeit Jeremy Rifkin. Damals sagte er optimistisch: „Wir wollen die Gentechnik noch stoppen.“ Jetzt sprachen Jeanne Rubner und Andreas Zielcke mit Jeremy Rifkin. Das Interview erschien in der „SĂĽddeutschen Zeitung“. Mit freundlicher Genehmigung des SĂĽddeutschen Verlags drucken wir es nach.