Die Praxis des harmonikalen Bauens

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Ganzheitliche Architektur

Artikelnummer: rz-70-16 Kategorien: ,

Jahrzehntelang spielte der Mensch bei der Architektur keine Rolle. Ob Wohnungen, BĂĽros oder Arbeitsstätten: Wichtig waren Funktion und Geld, d. h. BĂĽros und Arbeitsstätten wurden so gebaut, daĂź die Arbeitsabläufe optimal funktionierten und die Wohnungen so, daĂź möglichst viele Menschen auf möglichst wenigen Quadratmetern Grund untergebracht werden konnten, denn der Boden war teuer. Der Mensch hatte sich anzupassen und wurde krank (siehe raum&zeit Nr. 59 „Kranke Gebäude, kranke Menschen“). Die Wende unter den Architekten und echten Baubiologen (die nämlich biologisch bauen), hat zwar schon längst begonnen, doch fehlte es bisher an der Einsicht der Bauherren. Bei denen dämmert’s jetzt auch. Und nun kommt noch etwas Wichtiges hinzu: Erstmals ist es einem Indien- und Musikfachmann gelungen, ein harmonikales MaĂźsystem auf den Grundlagen indischer Musik zu entwickeln, das in praktisches Bauen ausgerichtet auf die heutigen BedĂĽrfnisse umgesetzt werden kann. Diese Teamarbeit zwischen einem Musik- und einem Baufachmann könnte bahnbrechend fĂĽr kĂĽnftiges, menschliches Bauen werden.