Das Oloid – Geometrie einer neuen Zeit Teil 2

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Teil 2: Das Raumgewebe

Artikelnummer: rz-244-08 Kategorien: ,

Im 2. Teil seines Artikels ĂĽber das Olovid enthĂĽllt Andreas OttigerAmmann das Raumgewebe des Olovids. Im Wesentlichen treten dabei zwei Potenziale auf, die sich mit den Qualitäten „elektrisch“ und „magnetisch“ umschreiben lassen. Eingewoben in das Olovid sind unter anderem das unendlich Kleine und das unendlich GroĂźe, raumfĂĽllende Merkmale, eine Verwandtschaft mit dem Torusprinzip und eine polygonartige Helix.

Beim Erforschen der olovidischen Geometrien habe ich festgestellt, dass jede neue Zeichnung, jede neue aus Papier gefaltete Form Körper und Geist in deutlich andersartiger Weise berührt, als ich es von den platonischen Raumgeometrien gewohnt bin. Woran liegt das? Und was für geometrische Formen sind mit dem S-Tetraeder (Sechseckformen ausbildender Tetraeder, mit vier langen und zwei kürzeren Kanten, s. Teil I) und mit dem Olovid sonst noch möglich?
An die vierflächige Form des S-Tetraeders (Abb. 1-A) können weitere S-Tetraeder angefĂĽgt werden. Sechs aneinandergefĂĽgte S-Tetraeder bilden ein horizontal liegendes S-Tetraeder-Rad und weitere fĂĽnf angefĂĽgte Tetraeder ergeben ein vertikales S-Tetraeder-Rad (Abb. 1-B). Die beiden Räder sind um 90° zueinander gedreht und in der Mitte ĂĽberschneiden sie sich beim zentralen S-Tetraeder. Nicht zu vergessen, in jedem S-Tetraeder sind auch (hier nicht eingezeichnete) Olovide mitwirkend. Ein S-Tetraeder, das diese beiden um 90 ° gedrehten S-Tetraeder-Räder umhĂĽllt, ist um den Faktor 3 (Kantenlänge) größer, als die inneren S-Tetraeder. Zudem ist das groĂźe S-Tetraeder zum zentralen kleineren S-Tetraeder seitenverkehrt.