Big Money greift nach unseren AckerflÀchen

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Landwirte unter Druck

Artikelnummer: rz-239-16 Kategorien: ,

Eine umfangreiche Umstrukturierung der weltweiten Landwirtschaft ist im vollen Gange. Big Player wie Bill Gates kaufen im großen Stil AckerflĂ€chen auf, entziehen den Bauern das Saatgut und entwickeln synthetische Lebensmittel unter Laborbedingungen. Thomas A. Hein zeigt uns, wie der dahinterliegende Plan der Globalisten zu deuten ist.

Noch im Jahr 1960 gab es in Deutschland circa 1,5 Millionen landwirtschaftliche Betriebe. Davon sind heute nur noch circa 260 000 Betriebe ĂŒbrig. Man schĂ€tzt, dass die Zahl bis zum Jahr 2040 auf 100 000 Betriebe weiter sinken wird. Das ist kein Zufall. Denn nahezu jede deutsche Bundesregierung seit dem 2. Weltkrieg hat es kleinen bĂ€uerlichen Betrieben schwerer gemacht mit ihrem Betrieb ĂŒberhaupt Gewinne zu erzielen. Kleine Bauernhöfe sterben so aus und mit ihnen die Möglichkeit der Menschen, sich vor Ort direkt beim Bauern seine Nahrung zu besorgen. Menschen werden dadurch in die SupermĂ€rkte getrieben, wĂ€hrend aus ehemals regionalen bĂ€uerlichen Kleinbetrieben managergefĂŒhrte bĂ€uerliche Großbetriebe entstehen, die knallhart auf Wirtschaftlichkeit getrimmt werden. Stets auf Kosten der QualitĂ€t und NatĂŒrlichkeit der angebauten Nahrung. 

Großkonzerne im Kaufrausch

Gewinner sind Großinvestoren, die verstĂ€rkt in den letzten Jahren landwirtschaftliche AckerflĂ€chen aufkaufen und anschließend verpachten. So investieren zum Beispiel Aktiengesellschaften, börsennotierte Fonds und branchenfremde Unternehmen zunehmend in Ackerland. Die ĂŒbrig gebliebenen Kleinbauern können gegen diese Marktmacht kaum mehr bestehen. Allein in den letzten 15 Jahren haben sich die Preise fĂŒr Ackerland verdreifacht, so eine Studie ĂŒber die Auswirkungen ĂŒberregional aktiver Investoren in der Landwirtschaft.Junge Landwirte, die Land kaufen oder pachten wollen, können sich das nicht mehr leisten. Gleichzeitig verĂ€ndert die BĂŒndelung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe durch Agrarholdings massiv die Struktur vor Ort. Die Möglichkeit der Menschen lokal einzukaufen sinkt dadurch. Leitende Angestellte werden meist durch BriefkĂ€sten ersetzt und namenlose Lohnarbeiter ersetzen Familienbetriebe. Eine Integration in die örtliche Gemeinschaft findet kaum noch statt. ZusĂ€tzlich gehen ĂŒbrigens jĂ€hrlich bundesweit 50 000 Hektar landwirtschaftliche NutzflĂ€che an den Wohnungsbau, Straßenbau und andere Zwecke verloren.