Die Einflussnahme der Pharma-Industrie auf politische Entscheidungen der Bundesr

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FĂĽr 200 Millionen Euro hat die Pharmaindustrie der Regierung den Schneid abgekauft – der bisher letzte Coup der erfolgreichsten Lobby Deutschlands

Artikelnummer: rz-117-01 Kategorien: ,

Was in BrĂĽssel ĂĽblich ist, nämlich dass die Industrieverbände der globalen Multis der EU-Kommission Gesetzestexte vorformulieren, die dann von der Kommission 1:1 ĂĽbernommen werden, geschieht in ähnlicher Form in Berlin. Damit es zu keiner Regelung eines Festbetrages fĂĽr die jährlichen Ausgaben von Arzneimitteln kam, wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt es vorgesehen hatte, spendete die Pharma-Industrie 200 Millionen Euro an die Betriebskrankenkassen als „Kompensation“. Den Deal eingefädelt hatte Gerhard Schröder, der schon als Ministerpräsident von Niedersachsen der Pharma-Industrie stets zu Diensten stand.