Das fatale an der etablierten Wissenschaft ist nicht so sehr, dass sie sich irrt, das ist menschlich. Fatal ist, dass die amtierenden Wissenschaftspäpste ihre Vermutungen als „Wissen“ und ihre, größtenteils waghalsigen, Theorien als „Gesetze“ ausgeben. Noch schlimmer wird das Ganze dadurch, dass jeder Wissenschaftler, der den manchmal höchst abenteuerlichen Thesen widerspricht, seine Karriere und oft seine Existenz riskiert. Dadurch entsteht geistiger Stillstand, den wir uns nicht leisten können. Wie abenteuerlich und in weiten Teilen lächerlich und gerade zu grotesk zum Beispiel die theoretische Physik Anfang und Ende des Universums zu erklären versucht, davon handelt dieser Beitrag. Und auch davon, wie die unsinnigsten Behauptungen von unkritischen Wissenschafts-Journalisten als „wissenschaftliche Wahrheiten“ hinausposaunt werden. Auf diesem Gebiet ist DER SPIEGEL fĂĽhrend. Der Autor hat sich die MĂĽhe gemacht, drei Spiegel-Texte, die in der Zeitschrift unter der Rubrik „Wissenschaft“ erschienen, mit der Wirklichkeit zu konfrontieren wie sie jeder/jede von uns beobachten kann. Heraus kam eine köstliche Realsatire, die durch die geschliffene Sprache und den hintergrĂĽndigen Humor des Autors noch zusätzlich gewinnt.
‚Jetzt weiĂź ich, wie Gott das All schuf‘
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