Im Oktober vergangenen Jahres fand in NĂĽrnberg der KongreĂź der „Ă„rzte gegen Atomkraft“ statt. Der Ă„rztekongreĂź stand unter dem zur Zeit besonders aktuellen Thema „Medizin und Gewissen“. In einer Zeit, in der Tendenz-Wissenschaftler unter den Ă„rzten eine sogenannte Bioethik-Konvention forcieren, mit deren Hilfe Menschenversuche an Kindern und Hilflosen (wie damals im KZ), neue Formen der Euthanasie und die Unterscheidung nach wertvollem und weniger wertvollem Leben legalisiert werden sollen, in einer Zeit, in der eine sogenannte Gentechnik als Vorwand fĂĽr die Aussortierung von „gesunden“ und „anfälligen“ Arbeitnehmern dient, in einer Zeit, in der viele Ă„rzte zu reinen Dealern der Pharma-Industrie verkommen, wodurch ein ständig wachsendes Heer chronisch Kranker entsteht, in einer solchen Zeit tut es gut, zu sehen, daĂź es noch einen anderen Teil der Ă„rzteschaft gibt, wie zum Beispiel den des NĂĽrnberger Kongresses. Gerne hoffen wir, daĂź es sich dabei um die Mehrheit handelt. Die Wissenschafts-Journalistin Melita Tilley-Giorgioni hat sich zu diesem KongreĂź ihre eigenen, lesenswerten Gedanken gemacht.
Medizin und Gewissen
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