Krise der Gesellschaft – Krise des Gehirns?

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Artikelnummer: rz-46-10 Kategorien: ,

In raum&zeit Nr. 44 (,‚Das neue Gehirn“) hat der gleiche Autor bereits eine faszinierende Darstellung der neueren Gehirnforschung gegeben. Auffallend dabei war seine ganzheitliche Betrachtungsweise der verschiedenen Gehirnfunktionen. In dem nachstehenden Beitrag geht Johannes Holler (angehender Arzt, zur Zeit in der psychiatrischen Abteilung der Universität WĂĽrzburg tätig) noch einen Schritt weiter. Er untersucht die Frage, ob die Krise der Gesellschaft nicht eine Krise des Gehirns sein könnte, und zwar dergestalt, daĂź es bisher nicht gelungen ist, das ungeheure Potential, das uns im Hirn zur VerfĂĽgung steht, zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben zu aktivieren. Er beschreibt Ansätze zu solchen Aktivierungsmöglichkeiten. Diese Ăśberlegungen und die interessanten neueren Forschungen decken sich mit der raum&zeit-Philosophie, nach der die Lösungsmöglichkeiten der Zukunftsprobleme in uns selbst vorhanden sind. Wir mĂĽssen sie nur entdecken und anwenden. Das ist das positive Prinzip Hoffnung, von dem sich diese Zeitschrift leiten läßt und zu dem es konsequenterweise gehört, alles Traditionelle zunächst einmal in Frage zu stellen.