Frauenleiden

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Chronische Erkrankungen des Unterleibes naturheilkundlich behandeln

Artikelnummer: rz-247-03 Kategorien: ,

BlasenentzĂŒndungen und ScheidenentzĂŒndungen sind sehr verbreitet. Nicht selten werden sie auch noch chronisch und belasten die Betroffenen ĂŒber Jahre hinweg. Auch ZellverĂ€nderungen am GebĂ€rmutterhals können Frauen sehr zu schaffen machen. Eine individuell abgestimmte naturheilkundliche Therapie kann bei all diesen gesundheitlichen Problemen jedoch in den allermeisten FĂ€llen sehr gut helfen.

Oft kommen Patientinnen in meine Praxis, die unter chronischen Erkrankungen im Unterleib leiden. Nach jahrzehntelanger Erfahrung damit habe ich dafĂŒr ein spezielles, umfassendes Konzept entwickelt, das sich immer wieder bewĂ€hrt.

Ein hÀufiger Teufelskreis

Klassisch ist folgender Fall: Eine Frau hat BlasenentzĂŒndung (Zystitis), bekommt Antiobiotika, ohne dass Darm- und Vaginalflora geschĂŒtzt bzw. wiederaufgebaut werden. Ein Scheidenpilz (Mykose) ist die Folge. Ein Antipilzmittel wird eingesetzt, pathogene Bakterien breiten sich daraufhin wieder im vaginalen Mikrobiom aus; man spricht von Vaginose. Die Folge: ein völlig geschĂ€digtes vaginales Mikrobiom. Die physiologisch guten Bakterien sind völlig unterreprĂ€sentiert, Pilze und Bakterien gleichzeitig in der Überzahl. In diesem fortgeschrittenen Zustand sind dann unter anderem Schmerzen beim Geschlechtsverkehr durch die fortwĂ€hrend gereizten SchleimhĂ€ute ein Dauerthema. An dieser Stelle sei noch der ‚Pingpongeffekt‘ erwĂ€hnt, der auftritt, wenn der Partner nicht in die Behandlung miteinbezogen wird.
Solche EntzĂŒndungen im weiblichen Unterleib können weitere schwerwiegende Folgen nach sich ziehen:

  • Eine aufsteigende BlasenentzĂŒndung kann zu einer NierenbeckenentzĂŒndung fĂŒhren.
  • Durch die chronische EntzĂŒndung der SchleimhĂ€ute ist das Gewebe von Vagina und Harnblase sowie Harnröhre dauerhaft gereizt und verursacht stĂ€ndige Schmerzen.
  • Eine dauerhaft gestörte Vaginalflora mit Pilz -und Bakterienbefall tritt oft zusammen mit reaktiven Chlamydien und/oder reaktiven Humanen Papillomviren (HPV) auf. Chlamydien und Humane Papilloviren begĂŒnstigen wiederum die VerĂ€nderung von Zellen am GebĂ€rmutterhals. Diese VerĂ€nderungen gelten teilweise als Vorstufe zu Krebs. Der GynĂ€kologe testet mit dem Papanicolaou-Test (PAP), ob die VerĂ€nderungen kritisch sind. Er nimmt dabei einen Zellabstrich vom GebĂ€rmutterhals und untersucht die Zellen mikroskopisch.

Eine naturheilkundliche Therapie hĂ€tte diesen Krankheitsverlauf schon sehr frĂŒh abfangen können. Aber auch wenn bereits ein kritischer PAP-Wert diagnostiziert wurde, kann sehr gut naturheilkundlich behandelt werden. Am besten wird sogleich damit begonnen, dann kann beim nĂ€chsten Kontrolltermin schon wieder alles im Normbereich sein, wie wir nicht selten erleben